Karlsruhe-Blog: Das Weblog von Karlsruheern für Karlsruheer

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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Fr
8
Jan '10

Diskussion U-Strab

Ende Januar soll es soweit sein, der erste Spatenstich zur U-strab steht an. Bedeutet das, das Ende der Kämpfe für die, die das Projekt als “Millionengrab” bezeichnen?
Befürworter sehen es hingegen als Riesenchance für Karlsruhe um den Anforderungen der steigenden Fahrgastzahlen gewachsen zu sein, und aus der Kaiserstraße eine mit Heidelberg vergleichbare Flaniermeile entstehen zu lassen.
Im Gegensatz dazu sehen es die Gegner als eine „lebensbedrohliche Operation am offenen Herzen“ der Stadt Karlsruhe. Leben oder Tot? Was sind die Gefahren eines Projektes mit diesen Ausmaßen? Wird meine Wohnung, die im Epizentrum der Bauarbeiten liegt einstürzen oder werden Studenten bald mehr für ihr Ticket bezahlen müssen?
Wir haben uns im gemütlichen Ambiente des Lampenladens Luxus auf Ursachenforschung begeben.
Der kommende Beitrag ist der Längste den wir je gemacht haben, aber lieber einmal weniger DSDS schauen und sich mit dem beschäftigen, was Karlsruhe bewegt. Ihr könnt euch auf eine hitzige, sehr informative aber keineswegs klärende Diskussion einstellen.
Für ihr Kommen danken wir, Frau Bauer (Bündnis Stoppt das Millionengrab), Herrn Erlecke (Pro U-strab), Herrn Block (Stoppt den Stadtbahntunnel), Herrn Dr. Casaza (Geschäftsführer der Karlsruher Verkehrbetriebe).

Text: Solveig Schwarz

Bilder: Anna-Lena König

Mo
19
Mai '08

Warum lesen Sie Stadtblogs?

Meine Straße, deine Stadt, unsere Region. Webprojekte mit lokalem Bezug werden auch in Deutschland immer beliebter. In Zeiten zunehmender Globalisierungstendenzen und Begleiterscheinungen wie austauschbarer Geschäftsfilialen und standardisierter Restaurantketten, erfährt die Region eine Bedeutungsaufwertung als Identifikationsstifter. Dieser Prozess macht sich auch im Internet zunehmend bemerkbar.

Einzelne Bürger schreiben und lesen, was sie persönlich interessiert und bewegt. Sie stellen ihre persönliche Sichtweise der Dinge zur Diskussion und gestalten so die Identität eines Stadtteils und ihres persönlichen Umfeldes mit. Durch die differenzierte Sicht bieten solche „hyperlokalen“ Informationen Anlaufstellen für Zuziehende oder Urlauber. Es können differenzierte Eindrücke gewonnen werden, die nicht nur von Hochglanzprospekten geprägt sind. Als Nachrichtenquelle dienen Placeblogs Weggezogenen, die sich im Ausland befinden und auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen möchten. In Abhängigkeit der Bekanntheit und Größe können Placeblogs das Image einer Stadt oder Region, gerade bei Ortsfremden mitprägen.

Für meine empirischen Daten bin ich auf die Mithilfe von Seitenbetreibern und Besuchern angewiesen. Ich betone, dass es sich hier um keine Marktforschung oder Spamadressen Akquise handelt. Ich nutze die Daten ausschließlich zur Anfertigung meiner wissenschaftlichen Arbeit und Sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich bedanke mich für Ihre Teilnahme. Über den Verlauf des Projektes können sie sich auf meinem Projektblog informieren.

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